schwangerschaft

Ihr Baby

Ihr Baby ist jetzt etwa 11,5 cm lang und wiegt rund 45 Gramm. Es hätte noch immer in Ihrer Handfläche Platz und wird einem Baby immer ähnlicher, mit seinem Hals und der nach oben gerichteten Stupsnase, damit es atmen kann, wenn es gestillt wird.

Es beginnt sich jetzt auch sanfter und rhythmischer im Fruchtwasser zu bewegen und Sie können vielleicht ein erstes feines Flattern wahrnehmen, das leicht mit der Bewegung von Luftblasen verwechselt werden kann!

Diese Fötus- oder Kindsbewegungen, wie man sie meistens nennt, können bereits in der 14. Woche einsetzen. Wenn es Ihre erste Schwangerschaft ist, vermutlich erst um die 18. bis 22. Woche. Wenn Sie früher schon schwanger waren, können Sie diese Bewegungen vielleicht früher spüren.

Ihr Fortschritt

Ihre Gebärmutter hat etwa die Grösse einer Grapefruit und wächst rasch. Am Ende der Schwangerschaft wird sie 20 Mal schwerer und 14 Mal grösser sein, als zu Beginn!

Rund 85% aller Schwangeren haben eine Abneigung gegen mindestens ein Nahrungsmittel. Im zweiten Drittel Ihrer Schwangerschaft können derartige Abneigungen langsam verschwinden. Dennoch wird Sie der Geruch von Zigaretten, Kaffee oder Alkohol vermutlich weiterhin stören. Kann sein, dass Ihr Körper Sie damit von Dingen fernhalten will, die Ihrem Baby schaden.

Jetzt, wo Ihre Energie langsam zurückkehrt, sollten Sie sich weniger müde fühlen. Vielleicht haben Sie nun aber Sodbrennen, da die Hormone Ihren Körper lockern, um ihn auf die Geburt vorzubereiten. Versuchen Sie, die Säure mit Pfefferminztee oder Milch zu neutralisieren.

Daran sollten Sie denken

Wenn Sie in den ersten Tagen der Überraschung nicht mit der Neuigkeit herausgeplatzt sind, ist es jetzt wohl an der Zeit, darüber nachzudenken, wie Sie Ihre Schwangerschaft ankündigen. Sicherlich haben es einige Freunde schon vermutet, speziell Frauen, die selber Kinder haben und sich damit auskennen. Falls nicht, sollten Sie bald entscheiden, wem Sie es erzählen möchten und wann.

Es heisst, dass Sie (und auch der Vater Ihres Kindes) niemanden informieren sollten, bevor das erste Drittel der Schwangerschaft vorbei ist oder die Herztöne des Babys zum ersten Mal hörbar sind. Dies wegen dem erhöhten Risiko einer Fehlgeburt während den ersten Wochen und um Ihre Privatsphäre in dieser doch recht anstrengenden Zeit zu schützen. Natürlich können Sie ihr süsses Geheimnis auch schon früher verraten, wenn Sie möchten.

Selbstverständlich möchten Sie Ihre Schwangerschaft am Arbeitsplatz vorerst noch für sich behalten. Falls Sie jedoch bei der Arbeit schädlichen Chemikalien, Krankheitserregern oder starker Luftverschmutzung ausgesetzt sind, sollten Sie Ihren Arbeitgeber so rasch wie möglich informieren. Dies gilt auch, wenn Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft, nicht mehr Ihre volle Leistung erbringen können. Wenn Sie zum Beispiel fehlen müssen, weil Ihnen übel ist oder weil weitere Untersuchungen anstehen, ist es vermutlich das Beste, Ihren Vorgesetzten über den Grund zu informieren, allein schon, um möglichen Gerüchten vorzubeugen.


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