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Ihr Baby

Jetzt ist Ihr Baby einfach überall und erkundet seine Welt, schwankt rauf und runter, wagt sich an die Treppe . . . Manche Babies beginnen mit rund einem Jahr zu laufen, halten sich dabei an Möbeln fest oder an Ihrer Hand und manche machen sogar die ersten paar Schritte allein. Doch Babies entwickeln sich sehr unterschiedlich, seien Sie also unbesorgt, wenn Ihres die Dinge lieber etwas langsamer angeht.

Ihr Baby wird nicht nur mobiler, auch seine Koordinationsfähigkeiten nehmen zu. Es isst mit den Fingern, beschäftigt sich mit Spielsachen oder steckt winzige Objekte blitzschnell in den Mund; Sie können ihm keine Sekunde mehr den Rücken drehen!

Das Gedächtnis Ihres Babys nimmt weiter zu und seine emotionalen und sozialen Reaktionen sind jetzt viel eindeutiger. Es kann auf Wiedersehen winken, fremdeln, Sie herzen und küssen, weinen, wenn Sie das Zimmer verlassen und lachen, wenn es ein lustiges Spielzeug oder Bild sieht.

Es wird jetzt auch Plappern, fast so, wie wenn es einen Satz sagen würde und Redemuster, Gesichtsausdrücke und den Ton von Stimmen mit entsprechender Mimik begleiten – ein weiteres Anzeichen, dass es bald so weit ist, zu sprechen. Ihr Kind kann lernen, Sie „Mama“ oder „Papa“ zu rufen. Und es versteht, was „Nein“ bedeutet, auch wenn es das nicht besonders gerne hört.

Ihr Leben

So sehr Sie sich auf die ersten Schritte Ihres Babys gefreut haben, so sind Sie vielleicht doch nicht ganz darauf vorbereitet, wie ermüdend es sein kann, ein unternehmungslustiges Kleinkind zu beaufsichtigen. Um ein Jahr herum verzichtet Ihr Baby sehr wahrscheinlich auf das morgendliche Nickerchen, aber auch wenn es jetzt tagsüber weniger schläft, kann es zunehmend schwieriger werden, es abends ins Bett zu bringen.

Babys sind in diesem Alter oft etwas ruhelos. Es scheint, als wären sie zu sehr damit beschäftigt, aufstehen zu lernen, um sich hinzulegen, wenn Schlafenszeit ist. Durch das Einhalten des üblichen Programms, vielleicht mit einem Buch, einem Schlaflied und etwas kuscheln, können Sie Ihrem Baby helfen, die Schlafenszeit anzunehmen. Und gewinnen damit wertvolle Zeit für sich selbst.

Wenn Tränen fliessen, sobald Sie das Zimmer verlassen, ist dies für Sie beide belastend. Anstatt Ihr Baby weinen zu lassen oder nachzugeben und es nochmals spielen zu lassen, trösten Sie es besser kurz mit wenigen, beruhigenden Worten und gehen dann erneut. Letztendlich wird Ihr Baby es lernen und wieder einschlafen, so dass auch Sie endlich Ihre Nachtruhe geniessen können.

Darüber sollten Sie nachdenken oder es ausprobieren

Jetzt, da ihr Kind überall hinkommt, gibt es einige Spielsachen und Spiele, die es besonders mag:

Ein Spielzeug-Telefon mit dem es Bewegungen, Gesten und Laute der Erwachsenen nachahmen kann.

Behälter mit Deckel, die es öffnen und in die es Dinge hineinlegen kann.

Einen dicken Stift und Papier zum kritzeln.

Bauklötze, um Türme zu bauen.

Bücher mit grossen Bildern einzelner Gegenstände, deren Namen Sie nennen können.

Ineinander passende Formen trainieren seine Fertigkeiten.

Activity-Spielzeuge: Spielsachen mit Knöpfen zum Drücken oder drehen, die Geräusche machen.

Bad-Spielzeug, denn jetzt kann es ungestützt im Bad sitzen und planschen.

Durch „Guck-mal“ Spiele lernt es, dass Sie da sind, auch wenn es Sie nicht sieht.


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