kleinkind

Ihr Baby

Sobald Ihr Baby lernt, ohne Hilfe aufzusitzen, wird es Wege und Möglichkeiten finden, sich fortzubewegen. Es schaukelt sich auf dem Bauch liegend hin und her, schiebt sich vorwärts und beginnt schlussendlich zu krabbeln. Manche Babies stehen direkt auf, indem sie sich an den Möbeln festhalten und setzen sich ebenso plötzlich wieder hin. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, einen Treppenschutz anzubringen und alles Zerbrechliche aus seiner Reichweite zu entfernen.

Jetzt hat Ihr Baby seine Hände schon besser unter Kontrolle und kann winzige Gegenstände mit Fingern und Daumen aufheben, Spielzeug von einer Hand in die andere geben, in die Hände klatschen, etwas mit den Fingern stossen und auf etwas zeigen. Es kann selbständig mit den Händen essen und seine Tasse halten; bereiten Sie sich also für einige Zeit auf ein ziemliches Schlamassel während den Mahlzeiten vor!

Auch die Gedächtnisleistung Ihres Kindes nimmt zu, es erinnert sich jetzt an einfache Abläufe. Ein Beispiel? Spielzeug zu Boden werfen, Sie heben es auf, Spielzeug wieder zu Boden werfen, Sie heben es wieder auf, usw. Es versteht nun auch einige Worte und reagiert auf einfache Anweisungen, hört aufmerksam zu, wenn Sie sprechen und versucht, Töne zu imitieren, wieder und wieder.

Ihre Fortschritte

Kaum freuen Sie sich über die Befreiung vom Stillen oder dem Füttern mit der Flasche, entwickelt Ihr Baby eine neue Methode, Sie an sich zu binden . . . Trennungsangst. Um 6-7 Monate herum kann Ihr Baby sehr anhänglich werden und sofort zu weinen beginnen, wenn Sie das Zimmer verlassen.

Auch wenn Sie sich durch das offensichtliche Gefühl von Verlassenheit Ihres Babys schuldig fühlen, versuchen Sie nicht, sich heimlich davonzustehlen. Verabschieden Sie sich von ihm, sagen Sie ihm, dass Sie bald zurückkommen. Damit lernt Ihr Baby, dass Sie zwar gehen, aber später wiederkommen.

So schön und befriedigend es auch sein kann, wenn Ihr Baby Sie freudig begrüsst, so können Sie auch darunter leiden, wenn Sie sich von ihm trennen müssen.

Wenn Sie mit Ihrem Baby ausser Haus sind, kann es sehr schüchtern und Fremden gegenüber ängstlich reagieren; am besten bringen Sie es schrittweise und beiläufig mit neuen Menschen zusammen. Wenn Sie die Ruhe bewahren, vermitteln Sie Ihrem Baby zudem Sicherheit.

Darüber sollten Sie nachdenken oder es ausprobieren

Sobald die Zähne Ihres Babys erscheinen, können Sie anfangen, diese mit einer Kinderzahnbürste zu reinigen. Die erste Zahnbürste Ihres Babys sollte seinem Alter entsprechend einen kleinen Bürstenkopf mit weichen Borsten haben. Denken Sie daran, dass das Zahnfleisch während dem Zahnen besonders weich und empfindlich ist, gehen Sie es also langsam an.

Wenn Sie die Zähne Ihres Babys regelmässig reinigen, benötigen Sie keine Zahnpasta. Bürsten Sie sie zwei Mal täglich sanft, sowohl auf der Innen- als auch auf der Aussenseite.

Sie können die Zähne Ihres Babys zudem schützen, indem Sie ihm Getränke etwa ab dem 6. Monat im Becher reichen. Das Beste ist Milch oder Wasser, meiden Sie gezuckerte oder kohlensäurehaltige Getränke und verdünnen Sie Fruchtsäfte im Verhältnis von 1 zu 5 mit Wasser.


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